Historische Fotografien

Nazca-Linien Von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter

Nazca-Linien Von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter

Die mysteriösen Linien erstrecken sich über einen Umkreis von 50 Kilometern Länge und 15 Kilometern Breite. Der Boden der Region, einer der trockensten und wüstenreichsten der Welt, ist braun, aber unter dieser ersten Schicht verbirgt sich ein weiteres Gelb. Beim Gehen hinterlässt ein Profil einen bleibenden weißen Fleck.

Nazca ist eine Stadt in Peru, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Departement Ica, die vom Fluss Nazca umspült wird. Es ist weltberühmt dafür, die Nazca-Kultur auf seinem Territorium beherbergt zu haben, eine Prä-Inka-Kultur, deren Höhepunkt zwischen dem 2. Jahrhundert v. Chr. Stattfand. und VI A.D.

Diese Kultur zeichnete sich durch eine Keramik symbolischer und stilisierter Figuren aus, in denen die Farbe die Zeichnung dominiert. Die Nazca-Linien sind nur aus der Luft wahrnehmbar.

Die deutsche Mathematikerin Maria Reiche war die beharrlichste Forscherin dieser riesigen Zeichnungen. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang untersuchte sie die Nazca-Figuren, und weit entfernt von Hypothesen über außerirdische Zivilisationen sagte die Forscherin, die Nazca-Linien seien ein gigantischer Kalender über die Bewegungen von Sonne, Mond und Sternbildern.

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Stein der SonneChichen Itza
Album: Bilder der Geschichte Galerie: Von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter


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