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Fraunhofer-Teleskop. Von der Renaissance bis heute

Fraunhofer-Teleskop. Von der Renaissance bis heute

Joseph von Fraunhofer wurde am 6. März 1787 in Straubing, Bayern, geboren. Er studierte Mathematik und wurde Experte für Optik. Er starb am 7. Juni 1826 in München an den Folgen der Tuberkulose.

1823 war er Professor und Physiker an der Münchner Akademie der Wissenschaften. In den Jahren 1812 - 1814 widmete sich Fraunhofer ganz der Entwicklung von Unbuntlinsen für Teleskope, die eine genaue Bestimmung der Brechungsindizes der optischen Gläser erforderten.

Bei der Analyse des Sonnenspektrums nach den Angaben des Engländers Wollaston, der darauf dunkle Streifen entdeckt hatte, zählte Fraunhofer 1814 genau 754 dieser Linien auf, die seitdem Fraunhofer-Linien genannt werden. Er war auch der erste, der die spezifische Wellenlänge jedes Bandes mit einem von ihm gebauten rudimentären Diffraktometer maß, das der erste seiner Art war.

Er baute das erste Beugungsgitter, mit dem er die verschiedenen Wellenlängen von Farben und dunklen Linien des Sonnenspektrums maß. 1817 entwarf er ein unbuntes Objektiv, das mit sehr wenigen Änderungen bis heute besteht. Ihm zu Ehren sind nach ihm Teleskope benannt, die diese Art von Linse verwenden.

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Album: Bilder aus der Geschichte Galerie: Von der Renaissance bis heute


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