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Transit (Astronomie)

Transit (Astronomie)

Mit diesem Begriff bezeichnen Astronomen den Durchgang eines Himmelskörpers durch den Meridian, dh durch den maximalen Bogen, der den nördlichen Kardinalpunkt idealerweise mit dem Süden durch den Zenit verbindet.

Die Durchgangsmaße der Sterne sind wichtig, um Probleme der Astrometrie und Zeitmessung zu lösen.

Das Wort Transit bezeichnet auch den Durchgang der inneren Planeten zur Erdumlaufbahn (Merkur und Venus) über die Sonnenscheibe.

1639 wurde erstmals ein Venustransit registriert. 1679 wies der englische Astronom Edmund Halley darauf hin, dass diese Transite zur Bestimmung des Abstandes zur Sonne verwendet werden könnten. Normalerweise finden bei der Venus zwei Transite im Abstand von acht Jahren und nach einem Intervall von 105 bis 122 Jahren alle acht Jahre zwei weitere Transite statt. Für Merkur gibt es ungefähr 13 Transite in einem Jahrhundert.

Der Moment, in dem ein Objekt den lokalen Meridian überquert, wird als Transit bezeichnet und mit dem Transitinstrument beobachtet.


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Video: Astronomie : Le transit de Vénus (November 2021).